Kohls Bananenrepublik

Kanzler Kohl und viele seiner Minister bekamen also Zuwendungen bis zu 600 000 DM jährlich als „Beratungsentgelt“ vom Medienmogul Leo Kirch. Dazu erhöhen üblicherweise Regierungspolitiker ihre Diäten noch mit beachtlichen Gehältern als Aufsichtsräte bei Großunternehmen. Nicht zu vergessen die Parteispenden aus der selben Ecke. Aber davon eine Einflussnahme der Geldgeber auf die Politik abzuleiten -, Gott bewahre!, das wäre ja Korruption und unser Land eine Bananenrepublik! Doch wer zahlt, schafft an!

 

Doch wie den Baum an den Früchten, kann man die Politik an ihren Folgen erkennen, die da sind: 1. gigantische Staatsverschuldung und Plünderung der Sozialkassen durch Verschwendung und hemmungslose Subventionierung der Wirtschaft, die zum Dank dafür Arbeitsplätze wegrationalisierten oder ins Ausland verlagerten! Folge: Die Reichen werden immer reicher und bei den normalen Bürgern beginnt nun nach einem Jahr Arbeitslosigkeit die Armut. Nachdem die Propagandaschlacht gegen den Sozialismus gewonnen wurde und es keine Konkurrenz mehr gibt, kann der Kapitalismus nun unbeschadet wieder seine alte unmenschliche Fratze zeigen.

Dass bei Europa- und Landtagswahlen heute schon etwa jeder zweite Wähler sich der Wahl verweigert, weil er es leid ist nur mehr zwischen Pest und Cholera wählen zu können, sollte bei allen Demokraten die Alarmglocken schrillen lassen.