20.11. 2004 Von Hasspredigern und anderen Fanatikern

 oder vom vordemokratischen Charakter der Religionen

   

  Ein islamischer "Hassprediger“ soll in einer Berliner Moschee gesagt haben, dass den ungläubigen Deutschen, anders als den rechtgläubigen Muslimen,   nach ihrem Tod die Verdamnis drohe. Es entstand darüber Empörung   in allen politischen Lagern. Doch wo ist der Unterschied, wenn ein katholischer   Pfarrer bei einer Beerdigung sagt, der Verstorbene sei durch die Taufe ein Kind Gottes geworden und Gott werde ihn deswegen zu sich nehmen? Was ist   mit den Milliarden Ungetauften? Wartet auf sie das ewige Höllenfeuer?  Das Christentum wird gerne mit einigen menschenfreundlichen Stellen aus der Bergpredigt gleichgesetzt und verklärt, etwa der Forderung nach Feindesliebe. Das sind gewiss wichtige Eckpfeiler für unseren heutigen Humanismus, doch es ist nur die eine Seite der Medaille. Denn das Christentum ist auch eine Religion der Angst, "des Heulen und Zähneklapperns“, denn wer es an der geforderten Ehrfurcht gegenüber Gott und der Religion fehlen lässt, ("Ehrfurcht kommt von ehren und fürchten“) der wird   als schwarzes Schaf dem ewigen Höllenfeuer übergeben… Islamismus und Christentum treffen sich in ihrer Menschenverachtung in diesem Punkt, und nicht nur in diesem. Sie sind Religionen der Verängstigung und   Disziplinierung und man reibt sich die Augen, wenn ausgerechnet sie heute für sich Toleranz fordern, etwas, das ihnen vom Wesen her völlig fremd ist. Bei ihrer Mitgliedergewinnung werden nach wie vor Säuglinge zwangrekrutiert und der nachfolgenden Gehirnwäsche durch den Religionsunterweisung unterzogen. Die Kindertaufe ist nichts weniger als eine Vergewaltigung und widerspricht aller moderner humanistischer Ethik. Die Steigerung dieses Treibens ist die Verstümmelung der männlichen Geschlechtsteile durch Moslems und Juden, mit dem sie ihren Totalitätsanspruch und Zugehörigkeit zu einem "von Gott   ausgewählten Volk" auch als körperliches Mal festschreiben und sich so von den "Ungläubigen“ absondern. Das dieses sinnlose Quälen von Kindern heute in demokratischen Ländern geduldet wird, ja sogar geschützt wird, ist ein himmelschreiender Anachronismus und nichts weniger als Barbarei. (Dass die Beschneidung von gewissen ärztlichen Kreisen noch pseudomedizinisch verbrähmt wird, zeigt wieder einmal, dass manche Leute, wenns um Geld geht ,zu allem bereit sind).

Ich stelle fest, dass auch ein paar hundert Jahre nach der Aufklärung die Religionen noch immer die Köpfe der Menschen vergiften und mit ihren Dogmen einschüchtern dürfen, geschützt vom demokratischen Staat. Zumindest erlaubt uns die Religionsfreiheit heute ab einem gewissen Alter sich der religiösen Abrichtung in den Schulen zu entziehen und aus der Kirche auszutreten, was aber durch sozialen Druck in ländlichen Gebieten aber praktisch immer noch kaum möglich ist. Der Islam ist hier sogar noch voll dem dunkelsten Mittelalter verhaftet und abtrünnige Gläubige dürfen in machen Ländern sogar getötet werden.

Und in diesen Tagen hat der CSU-Generalsekretär Söder gefordert,   das Schulgebet an bayerischen Schulen zur Pflicht zu machen! (Vielleicht   will er als nächsten Schritt – wie wir es kürzlich beim einem Fußballspiel von im Mullah beherrschten Iran erleben konnten –   , auch bei uns vor Sportveranstaltungen allgemein zum Gebet aufrufen…?)

Doch in einem Land, in dem Staat und Religion von der Verfassung getrennt sind, dürfen Religionen nur Privatsache sein und jede Art von Indoktrination und Missionierung gehören strikt sanktioniert. Söder und Co zeigen mit ihrem Gschwätz das Ausmaß ihrer Geschichtslosigkeit und das sie geistig noch einer finsteren Zeit angehören. Oder frömmelnde   Populisten oder gekaufte Provokateure sind). 

Globales friedliches und tolerantes Zusammenleben wird vermutlich solange ein frommer Wunsch bleiben, solange fanatische Religionen die Menschen trennen.  

        

Fußnote, religiöse Begründung für die Beschneidung der Männer

Im Koran findet sich kein Gebot, das eine Beschneidung fordert. Im Alten   Testament - auf das sich Moslems und Juden stützen - wird der   neunundneunzigjährige Abraham (Ismael) von Gott zur Beschneidung   aufgeordert, um ein unveränderliches Zeichen für seinen Bund mit   ihm zu setzen. (wörtlich: "... und wo ein Mannsbild nicht wird beschnitten   an seiner Vorhaut, dessen Seele soll ausgerottet werden aus seinem Volk..."   (1.Mose 17, 11-14)

 Ferner las ich in einer Islamischen Quelle, dass die wichtigen Protagonisten   des AT von Adam bis Noah usw. bereits beschnitten auf die Welt gekommen   seinen....