Monolog mit einem Hund

"Ach", sagte Herr Pfifkas zu seinem Hund, während er ihm den Rücken kraulte, "die Menschen bilden sich ein etwas besseres zu sein als ihr Tiere".

Der Hund schaute etwas fragend und Herr Pfifkas fuhr fort mit ihm zu reden. "Unsere Klugheit hat uns wenig Nutzen gebracht. Sie ist zu groß, um sich mit einem Leben wie dem deinen zufrieden zu geben, zu klein, um die Folgen unseres Handeln abschätzen zu kön­nen. Uns Menschen genügt es als Lebenszweck nicht, nur zu leben, also zu atmen, zu essen, zu trinken, uns fortzupflanzen. Wir haben uns tausend Erleichterun­gen ausgedacht, die uns allesamt zum Käfig geworden sind. Grad so ging es uns mit den Spielregeln, die wir nicht müde wurden uns auszudenken."

Der Hund spitzte seine Ohren und klopfte mit seiner Rute auf den Boden.

"Man könnte darüber hinwegsehen, wenn der Mensch nicht dabei wäre alles zu vernichten". Herr Pfifkas stand auf und der Hund umtanzte ihn, auf einen Spaziergang hoffend. "Wer soll die Menschen bremsen, wenn nicht Men­schen?" sagte Herr Pfifkas und holte die Leine vom Haken.