„Die Natur ist so großartig", sagte Herr
Pfifkas nach einem Spaziergang, "ihre Beziehungen sind so verästelt, dass
es ein heilloses Unterfangen ist, sie gänzlich zu verstehen oder gar sinnvoll
steuern zu wollen."
Verzweifeln müsse daran aber nur ein Tor, der in
seiner Einfalt die Natur für einen simplen Menschenapparat hält, für den es
irgendwo einen Schaltplan gibt.
Wenn ein Mensch durch ein Fernrohr oder ein Mikroskop
sehe, sei dies solange in Ordnung, wie er es aus Spaß und Neugier macht und im
Bewusstsein, dass für ihn nur sandkorngroße Mutmaßungen zu gewinnen sein
können, am unendlichen Sandstrand der Natur. Problematisch sei die Sache erst
geworden, seit der Mensch die Natur zerstören könne, ohne sie begriffen zu
haben. Ihm gehe es wie einem Kind, das mit dem Hammer zwar manches zerschlagen,
nicht aber instand setzen kann.
Daher solle sich der Mensch in seiner
Beschränktheit lieber in den Disziplinen üben, wo er es teilweise zur
Meisterschaft gebracht habe. Er denke dabei ans Essen, Trinken, Reden,
Musikmachen, an die Liebe, die Kunst oder das Fußballspielen...