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Meine Beiträge zum Thema Klima, CO2, Klimawandel, Globalisierung, alle auf Telepolis,

in umgekehrter Reihenfolge

mit interessanten Links am Ende


04.10.19 Chronische Sichtverengung

zu Dem Klima geht es immer schlechter

Es ist gewiss erfreulich, wenn junge Leute über unseren ökologischen Fussabdruck nachdenken. Doch sie bellen gleichsam Kieselsteine an und schweigen zu dem Gebirge, aus dem sie geschwemmt werden. Dieses Bergmassiv steht für den Wachstumswahn und das gigantische Warenverschieben um den Globus. Beispiel: die 15 größten Ozeanriesen emittieren etwa soviel Klimagase wie die gesamte Kfz-Flotte der Erde und fünfzig Prozent des anthropogenen CO2 sollen auf Kosten der Zementherstellung gehen. Und warum hört man kein Wort gegen den Rüstungswahnsinn? Wo doch Kriege zur größtmöglichen Zerstörung der Biosphäre führen. Dafür begrüßt man die E-Mobilität als Messias und den irren Ablasshandel mit Verschmutzungszertifikaten. Wer sich die „Erlösung“ durch das weitere Anziehen der Steuerschraube bei den kleinen Leuten erhofft, der sollte noch mal nachdenken.

Ein Beispiel für linksgrüne Arroganz hat jüngst Bardenkollege Herbert Grönemeier gegeben, als er bei einem Konzert in Wien wie ein politischer Einpeitscher schrie, man müsse den Menschen diktieren, wie sie zu leben haben. Da war er wieder, der verdammte intellektuelle Hochmut! Sie fühlen sich als Avantgarde, die vorschreiben will, was das dumme Volk zu tun und denken hat. Wir haben von diesen Zeitgenossen schon genug Kostproben erhalten und müssen die Erfahrungen damit nicht wiederholen.

 

01.09.19 Brainstorming, bitte mitmachen!

zu Greta und Goethe

Lass uns doch einmal zusammenphantasieren, was hinter der Klimahysterie stecken könnte, kriminalistisches Brainstorming sozusagen.

1. Allgemeines Irremachen, Verunsichern und Verängstigen der Völker, mit möglichem Disziplinierungseffekt.
2. Ablenken von den eigentlichen Problemen und geostrategischen Verbrechen
3. Aufblasen eines Spurengases zum alleinigen Bösen (Technik kennen wir ja auch aus den Räuberkriegen der Amis)
4. Neues Gaunergeschäftsmodell durch Handel mit Verschmutzungszertifikaten, also moderne Form des Ablasshandels
5. Propagandaktion der Atomkraftlobby mit der man versucht einen unschädlichen Stoff als größere Gefahr aufzubauen als die radioaktive Verseuchung ganzer Erdteile (Greta hat sich diesbezüglich ja schon geäußert)
6. Förderung einer neuen Industrieproduktion in gigantischem Ausmaß
7. Abzocken der Völker durch die Erfindung neuer Steuern
8. Vorbereitung von Wetterbeeinflussung und Geoingeniering, da gleichzeitig alles getan wird den CO2-Ausstoss durch Abbrennen der Regenwälder ins Uferlose zu treiben, was alle Trippelschritte zur CO2-Reduktion lächerlich macht. Irgendwann heißt es dann, Geo-Engineering oder Climate Engineering sei die letzte Möglichkeit. (Siehe hierzu https://kenfm.de/tagesdosis-31-8-2019... )
9. Argument für dringend nötige Bevölkerungsreduktion durch Seuchen, Biowaffen oder andere menschenverachtende Maßnahmen
10. Umweltbewegung zu diskreditieren und auf Dauer lächerlich zu machen
11. Besonders steuerbare „Ponyhof-Politiker“ in die Parlamente zu bringen.

Ich bitte dringend um Vorschläge zur Erweiterung der Liste.

 

09.09.19 Erfahrungsbericht

Die CO2-Debatte lassen wir mal beiseite, denn ich bin sicher, sie ist nur die von interessierten Kreisen lancierte Sau, die man durchs globale Dorf treibt um eine neue Industrieproduktion in Gang zu bringen. (Wie nannte es vor ein paar Tagen Franz Alt hier auf T: „neues Wirtschaftswunder“). Doch eine neue Industrieproduktion bedeutet Verschrottung der alten, bedeutet irren Ressourcen und Energieverbrauch, zu vermeidende Vergiftung der Biosphäre.

Reden wir, wenn es ums Heizen geht lieber von der Begrenztheit der Erdölvorräte, wovon ich trotz Fehlprognosen und alternativer Theorien zur Neubildung von Erdöl, ausgehe. Schon vor bald 50 Jahren habe ich Schülern beigebracht, dass Erdöl zum Verheizen viel zu schade ist, weil man soviel anderes damit machen kann. Meiner eigenen Erkenntnis zum Trotz fahre ich heute noch einen Diesel und erwärme Bad und Warmwasser mit Heizöl, einfach weil es vernünftig zu sein scheint (und damit mir meine Frau nicht davonläuft…). Ich versuche aber mit begleitenden Maßnahmen den Verbrauch des kostbaren Heizöls auf einem niedrigen Level zu halten, die da wären: Heizen, Kochen und Braten mit einem Holz-Küchenherd, der genialen Erfindung seit Uromas Zeiten. Alleine was man damit an Elektroenergie ersetzen kann ist größer, als ein Dach voller Solarmodule, die ja irgendwann auch entsorgt werden müssen. Ich verheize Holz, das bei der Waldpflege anfällt. Kenner wissen, dass solches Holz viele Male wärmt, bis es wirklich verbrannt wird.

Ähnlich verrückt wie die CO2 Debatte ist auch das vollständige Isolieren von Wohnhäusern, nicht nur weil man damit Brandgefahr und eine völlig unter den Teppich gekehrte Entsorgungsproblematik schafft, die einmal auf unsere zukünftigen Generationen zukommen wird.
Es ist aber vor allem unvernünftig auch die Sonnenseiten eines Wohnhauses zu isolieren, was nur für vielleicht 3 Monate Winterzeit sinnvoll wäre. Die anderen Monate sollte man froh sein, wenn die Sonne die Wände und Räume temperiert. Zuviel Wärme gibt es nur in wenigen Sommerwochen, doch da kann man sich durch Lüften und Beschatten leicht helfen. Ich würde meinen Kopf dafür verwetten, dass dieser Isolationswahnsinn durch die davon profitierende Industrie ausgedacht und über treudoofe oder korrupte Politiker und Medienhuren zum Stand der Dinge gemacht wurde. (Die Belüftungs- und Schimmelproblematik will ich außen vor lassen).

Meine Vorgehensweise ist seit Jahrzehnten eine andere: Zwischenklimaräume an den Sonnenseiten, gute Isolierung an der Nordseite. Also verglaste Flächen, bewohnbare Sonnenkollektoren quasi, in denen man nebenbei regelmäßig Früchte wie Wein, Pfirsiche usw. ziehen kann, die im Freiland nur selten tragen würden.

Trotzdem ist da noch die als Sünde empfundene Sache mit dem Heizölverbrauch im Winter, auch wenn er – verglichen mit dem Normalverbrauch – vielleicht nicht der Rede wert ist. Pellets scheiden in unserem Fall als Möglichkeit aus. Ich würde aber auch keine neue Heizanlage anschaffen, solange der Schornsteinfeger jedes Jahr beste Verbrauchs- und Verbrennungswerte bescheinigt. Mit Strom heizen? Eine Energieform, bei der es 70 Prozent Herstellungs- und Leistungsverluste gib? Die Ölheizung hat einen Wirkungsgrad von 95 Prozent…, 30 Prozent sind dagegen ein Witz. Solarstrom? Nütze ich mit einer Inselanlage für Licht und TV aber in Winternächten sind zum Heizen andere Quellen nötig.
Noch ein Tipp: In den frostigen Zeiten sich mit weniger Wohnraum bescheiden und sich ins "Kernhaus" zurückziehen. Bei Sonnenschein können im "Zwischenklimaraum" aber mittags für Stunden leicht 20 Grad erreicht werden, was geradezu zum Speisen auf der Terrasse einläd. Ich rate zu Flexibilität und zum selber Ausprobieren und zum Verabschieden von Kindervorstellungen wie: "Ich habe Anspruch auf eine ganzjährig gleichmäßig temperierte Wohnung".Die Verengung der Debatte auf CO2 ist der Beweis, dass man Menschen alles einreden und verkaufen kann.

 

27.03.18 Klima-Religion

zu Land unter!?

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich Menschen täuschen lassen: Um 45 Prozent sei das CO2 in der Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung gestiegen, führen Priester der neuen Klima-Religion ins Feld. Wahnsinn, denkt man, da hört sich ja über die Maßen bedrohlich an! Doch dann liest man nach und erfährt, dass CO2 ein Spurengas ist, das möglicherweise von 0.03 Prozent auf 0.04 Prozent gestiegen ist, oder sein soll, wer kann über so einen Zeitraum schon genaue Messungen bestätigen?
Man forscht weiter nach und erfährt von Fachleuten, dass es genau umgekehrt sei, wie behauptet wird: Nicht eine Erhöhung von Kohlendioxid führe zu einer Erwärmung, sondern Erwärmung führe zu mehr CO2, denn ein Temperaturanstieg setzte es, auch in der gefährlicheren Form von Methan, aus den Ozeanen oder Dauerfrostböden frei, der Anstieg sei aber erst mit einer zeitlichen Verzögerung von etwa 700 Jahren messbar.

Und auf was sei dann die Erderwärmung oder der von niemandem bestrittene klimatische Zyklus in der Erdatmosphäre zurückzuführen? Auf wechselnde Strahlungskraft der Sonne, Sonnenwinde, Sonnenflecken u.ä., aber auch auf menschengemachte Veränderungen auf der Erde, das Verschwinden der Wälder, die Zunahme von sich ungleich mehr als Wälder aufheizenden Agrarsteppen und der Wüstenbildung in der Folge von Überweidung und Bodenerosion, etwa durch großflächigen Maisanbau, die menschliche Infrastruktur, die Städte, die sich wie ein Backofen aufheizen usw. Wie weit diese Dinge über eine lokale Bedeutung hinauswirken, ist man sich uneins, meiner Ansicht nach bleibt das in ihrer Gesamtheit sicher nicht folgenlos.

Wenn es aber schon so viele Einigkeit gibt und man nur die Albernheit des Glaubens an eine einzige Sündenbocksubstanz ablehnt – so könnte man sagen – lasst diesen neuen Gläubigen doch ihren Glauben, auch wenn die CO2-Klima-Theorie lächerlich ist und es im Erdklima seit jeher ein Auf- und Ab gibt, mit Warm- und Kaltzeiten, denn die neue Religion schadet doch niemandem! Und wäre es nicht aus vielerlei Hinsicht gut, wenn die Verschmutzung der Atmosphäre reduziert werden würde? Dagegen lässt sich nun wirklich nichts sagen. Ich bemühe mich in meinem Verbrauchsverhalten seit ich denken kann darum. Also, lasst uns bescheidener und vernünftiger leben, lasst uns Bäume pflanzen, lasst uns regionaler denken und handeln. Und lasst uns die Krebsgeschwüre der menschlichen Entwicklung ausschneiden: das irrwitzige Rüstungswesen, das sinnlose Hin- und Herschieben von Waren über den Globus, lasst uns den Plastikirrsinn beenden, den Wahnsinn des Flugverkehrs, lasst uns das Zinseszinssystem abschaffen, das heute dieses krankhafte Wachstum antreibt, lasst uns nicht mehr nur alleine durchs Land fahren, sondern eine Mitnahmekultur entwickeln usw. Und lasst uns mit zwei Kindern zufrieden sein, die Erde verträgt kein weiteres Bevölkerungswachstum!

Wenn wir uns auch nur in etwa auf diese oder ähnliche Schritte verständigen könnten, dann lasse ich gerne jedem seine Klimareligion und sage kein Wort mehr dagegen, wenn einer das wertvolle Glied in der Photosynthese, das CO2, zum neuen "Satan" erklärt.
Aber wenn Fanatiker ihr neues Evangelium dazu benutzen den Leuten zu suggerieren, man müsse alle alte Technik mit neuer ersetzen, was den Verschwendungswahn und die Neuerungssucht und in der Folge den Ressourcenverbrauch geradezu exponentiell wachsen ließe, dann werde ich widersprechen. Ich bin aus tausend Gründen gegen jede Abwrackmentalität und den Kinderglauben, dass neue Technik die sozialen und kognitiven Probleme dieser Welt lösen könnten. Doch bin ich kein Maschinenstürmer (mehr). Wenn eine Gerätschaft nicht mehr sinnvoll genutzt werden kann, dann lasst uns eine neue klügere anschaffen, doch nur dann!

PS: Ich habe mich zur Thematik schon wiederholt (und vielleicht sogar treffender) geäußert. Die Kommentare sind auf meinem Blog „freigeisst.de“ nachzulesen.

Auf Youtube finden sich Vorträge von Fachleuten, die mich mit ihren Argumenten zum "Konvertieren" aus der Klimareligion gebracht haben. Suche einfach nach Michael Limburg (EIKE) und Prof. Werner Kirstein.

 

03.06.17 Augenwischerei

zu USA moralisch bankrott

Mag ja sein, Herr Franz Alt, dass Trump auf vielfache Weise bankrott ist, auch moralisch. Doch wenn ich mir ansehe, was Regierung und Bundesrat gerade in Berlin verbrochen haben, wenn sie mit der Autobahnprivatisierung die Bevölkerung berauben oder absegnen, dass trächtige Tiere geschlachtet werden dürfen, dann beeindruckt mich Trumps Theater nicht sehr. Erst vor der eigenen Türe kehren und nicht an einem Kesseltreiben beteiligen, dass nur eine einzige Augenwischerei ist.
Und - Herr Alt - wie moralisch bankrott ist denn ein Öko-Prediger, der so tut als würde das Pariser Abkommen irgendetwas anderes sein als eine große Show der schlimmsten Weltverdrecker, auch wenn sie wie Deutschland den Dreck und den Raubbau in ferne Länder verlagert haben? Wann wettern sie endlich gegen die gewichtigen Ursachen des ökologischen Desasters? Also gegen die Globalisierung und den hirnlosen Freihandel, der dieser Erde den Rest gibt? Aber nein, sie glauben ja an das Mantra von der grenzenlosen Welt und dem "Messias" technische Inovation, wobei ich gegen letztere auch nichts habe. Doch wenn der Zug auf den Abrund zu rast spielt es keine Rolle, wenn die Geleise mit Solarmodulen verziert sind.

 

31.05.17 Klimaschutz und globaler Freihandel schließen sich aus

zu Berlin möchte ein bisschen Klimaschutz

Klimaschutz wollen und gleichzeitig Globalisierung und Freihandel vorantreiben (und bei Angriffskriegen mitmachen und ...) schließt sich aus. Sorry, ich hab diese schlichte Erkenntnis an anderer Stelle schon gepostet, aber ich werde sie solange posten, bis mich jemand eines Besseren belehrt.

 

17.12.16 Die große Verarsche

zu Klima: Ein neues Rekordjahr

Und wieder hält man uns das Stöckchen „Klimawandel“ hin und artig springen wir darüber, auch wenn wir nur Hähme ernten können. So bedarf es mittlerweile schon einigen Mut, wenn man die CO2-Theorie vom menschengemachten Klimawandel auch nur ansatzweise laut hinterfragt, denn sie ist ein in Stein gemeisselter Paragraph des politisch korrekten Glaubensbekenntnisses geworden, und jeder, der auch nur Anmerkungen macht, ist für Gläubige schon lange kein Narr mehr, sondern ein übler Ketzer, den man am liebsten auf dem Scheiterhaufen verbrennen würde, wenn, ja wenn dabei die CO2-Neutralität gegeben wäre...

Dieser Fanatismus hat mich irgendwann misstrauisch gemacht und so habe ich mich halt auch bei den Zweiflern umgehört, die man auf Grund ihres akademischen Grades nicht als Narren bezeichnen kann. Für mich bis dahin allesamt Mietmäuler, die der ungehemmten Industrieproduktion das Wort redeten. Heute mache ich bei dieser Einschätzung Ausnahmen, denn auf beiden Seiten geht es faktisch immer um mehr Produktion und damit Ressourcenverbrauch und die in der Folge damit verbundenen ökologischen Zerstörungen. Und deshalb ist es überfällig beiden Seiten ihre scheinheilige Maske abzureissen.

Da ist es beinah nebensächlich, ob nun das Ansteigen von CO2 zur Erderwärmung führt, oder umgekehrt die zyklische auftretende Erderwärmung zum Anstieg von CO2, das etwa vermehrt aus den Ozeanen und auftauenden Dauerfrostböden freigesetzt wird. Wie weit dann auch noch das Verbrennen fossiler Rohstoffe und eine rücksichtslose Landwirtschaftspolitik bei der CO2-Problematik mitwirken, ist umstritten, das aus tausenderlei anderen Gründen hier eine Minimierung sinnvoll wäre, steht für mich außer Frage.

Von diesen „tausenderlei anderen Gründen“ hört man bei CO2-Gläubigen, zumindest in ihren öffentlichen Äußerungen, praktisch nichts. Und wie glaubwürdig ist, um eine bekannte Klimaheilige, Angela Merkel, zu nehmen, wenn sie auf Klimakonferenzen große Predigten schwingt und von Klimazielen schwadroniert, gleichzeitig aber eine Politik macht, bei der ökologische Aspekte völlig aussen vor gelassen werden: Da wird der Globalisierungswahn durch Freihandelsabkommen gefördert, heilig ist alleine, was Geld bewegt, zum Nutzen von internationalen Trusts. Der Begriff „Globalsierung“ - auch das kann man nicht oft genug deutlich machen - ist nur Neusprech für den neuen Kolonialismus, der in seinen Auswirkungen den alten weit übertrifft!

Oder die Kriegspolitik, die dieses koloniale Räubersystem flankiert, mit ihren völlig sinnlosen Zerstörungen an Menschen, ihrer Infrastruktur und der Ökologie ihrer Länder! Ich sehe nicht wie die Klimaheilige da irgendwie reduzierend eingreift. Mit "Klimapolitik" wird in Wirklichkeit genau das Gegenteil gemacht, was man vorgibt zu wollen, nämlich immer nur Verbrauch und Produktion anregen.

Ich erspare mir zu wiederholen, was ich alleine im letzten Jahr hier auf Telepolis zum Thema alles an Argumenten geschrieben habe, wer es nachlesen will, hier der Link dazu:
http://www.hgeiss.de/blogs/klima.htm

Folgende Gedanken möchte ich noch anfügen:

1. Die bayerische Donau zwischen Regensburg und Passau war in der „Warmzeit“ der römischen Besetzung und des frühen Mittelalters ein Weinanbaugebiet. Die irgendwann einsetzende „kleine Eiszeit“ machte den als schmackhaft gerühmten Baierwein zum Säuerling und die Eingeborenen stiegen notgedrungen auf Bier um. Aber den Wechsel von Warm- und Kaltzeiten bestreitet ja eigentlich auch niemand, man redet nur nicht darüber.

2. Ich glaube, dass die gemessenen Schwankungen des CO2-Gehaltes der Atmosphäre auch eine Folge des Raubbaues am grünen Kleid unseres Planeten sind. Deutschland war einmal ein Waldland, heute dominieren Agrarsteppen, die die meiste Zeit des Jahres keinerlei Vegetation tragen. Durch gigantisches Abbrennen der Regenwälder, in der Folge des imperialen Freihandels, durch Wüstenbildung durch verfehlte Agrarpolitik und eine wie ein Krebsgeschwür wuchernde Infrastruktur, mit allen Begleiterscheinungen, bleibt das auf der Strecke, was früher CO2 „gefressen“ hat, nämlich grüne Pflanzen, die uns im Tausch dafür eine atembare Luft lieferten. Zwei Drittel der Sauerstoffproduktion – so haben wir einmal gelernt – findet in den Ozeanen statt. CO2 bekämpft man deshalb am Besten durch großflächige Renaturierungen und Pflanzen von Wäldern und durch Schutz der Meere. (Mein Vorschlag: Keiner verlässt diese Erde, ohne doppelt soviele Bäume zu pflanzen, als er gefällt bzw. verbraucht hat!) Wobei uns aber immer das Sisphushafte unserer Bemühungen bewußt sein sollte, denn schon der Ausbruch eines Riesenvulkans oder ein Riesenmeteoriteneinschlag kann für Jahre die Photosynthese durch Staubeintrag in die Atmosphäre zunichte machen. Doch diese Ereignisse werden wahrscheinlich nie zu unseren Lebzeiten eintreffen, wir sind für den menschengemachten Staub- und Gifteintrag verantwortlich. Hier nur auf das Kohlendioxid zu starren, wie der Hase auf die Schlange ist einfältig, denn es gibt heute etwa 1 Million verschiedener chemischer Verbindungen! Von ungefähr 5000 weiß man in etwa, welche Auswirkungen sie auf die Menschen haben. Mit weiteren 40000 heißt es, habe man Erfahrungen aus Tierversuchen. Von den restlichen 955000 weiß man so gut wie nichts. Über Kombinationswirkungen weiß man sowieso noch überhaupt nichts...
Wenn ich lese, dass ein Ozeanriese soviel Schwefeldioxid ausstößt, wie die gesamte Autoflotte Deutschlands (und unendlich viele andere Schädlichkeiten) und man bedenkt, wie viele Tausende davon unterwegs sind, um Waren ohne Sinn auf dem Globus herumzuschieben, was wäre das anderes als reiner Irrsinn? Und die Politik verkauft Verschmutzungszertifikate und reißt die Ländergrenzen ein, damit der Verkehr exponentuell anwächst. Verkehr überflüssig machen, in dem die Menschen wo sie leben ihr Auskommen haben, das wäre Klimapolitik und nicht die E-Mobilität fördern! Kann man eigentlich noch mehr verarscht werden?

 

14.09.16 Lügentheater

zu Temperatur: Steil nach oben

Die ganze Scheinheiligkeit (oder Scheuklappigkeit) der Diskussion, bei der sich die Lager schon wieder in Schützengräben verschanzt haben, wird deutlich bei der Auflistung der Abhilfemaßnahmen, mit denen ein Klimawandel gestoppt werden kann: Mehr Technik, klügere Technik. Da werden bessere Motoreinstellungen als neues Evangelium verkündet und für alles neue Gerätschaften gefordert, etwa Elektro-Autos, die faktisch an den meisten Tagen dann mit Kohle- oder Atomstrom betrieben werden, mit einem Wirkungsgrad von Großkraftwerken von 30 Prozent usw. Wir müssen kaufen, kaufen, mehr verbrauchen, immer die alte Lügenleier.
Und alle starren auf 0,4 Prozent CO2 und haben bei allem anderen ein Brett vor dem Kopf.

Wer fordert die wichtigste Maßnahme: die Eindämmung der Erdbevölkerung, denn wir können Purzelbäume schlagen, wenn jede Verbesserung im Kleinen durch mehr Verbraucher und künstlich erzeugte Ansprüche zunichte gemacht werden. Was wäre also zu tun? Was stoppt die Kinderflut? Doch wohl bessere und gerechtere Lebensverhältnisse, die Kinder zur Versorgung der Alten überflüssig machen. Wir haben doch das europäische Beisspiel. Doch es werden Religionen gebauchpinselt (am meisten von Sozialromantikern und Menschen,die sich als gut einstufen), die ihre Macht an der Zahl ihrer Schäfchen messen und immer mehr Kindermachen zur Glaubensdirektive machen. Das können sie machen,wenn wir einen neuen Kontinent entdecken oder einen neuen Planeten besiedeln wollen, aber doch nicht auf dieser kleinen, geschundenen überbevölkerten Erde! Doch rühre mir einer die Religionsfreiheit an, was immer das sein soll!

Der größte aller laufenden Blödheiten ist aber die Globalisierung, die faktisch ein Krieg gegen diesen Planeten und seine Bewohner ist. Ein Film über den Irrsinn der Hochseeschifffahrt (lief letzte Woche im österreichischen Fernsehen, wurde hier auf TP auch schon einmalbesprochen, ich bitte um den Titel und Link, falls jemand weiß, von was ich rede) hat die Dimensionen dieses Treibens deutlich gemacht. Mir war z.B. nicht bewußt, dass es außerhalb der 12 oder 200 Meilenzonen keinerlei Vorschriften gibt. Also auf etwa 50 Prozent der Erdoberfläche herrscht reine Willkür und Anarchie. Da kannst du mit deiner Mannschaft alles machen und alles verbrennen und soviel Dreck ins Meer pumpen und kippen wie du willst. Oder die Aussage, dass ein einziges Riesencontainerschiff soviel Schwefel in die Luft bläst wie der gesamte bundesdeutsche Autoverkehr. Es gibt aber Zehntausende von diesen Riesenschiffen und bei uns werden Glühlampen verboten und neue Autos als Maßnahme gegen einen möglichen Klimawandel verkauft, vom Handel mit "Verschmutzungszertifikaten", was die reine Luftnummer und Volksverdummung ist, gar nicht zu reden.

Urban Priol behauptete neulich, dass nur ein Siebtel des gesamten Energieverbrauchs eines Autos auf Sprit zurückgeht. Also, 6 Siebtel fallen bei der Produktion einschließlich Abbau und Verarbeitung der nötigen Rohstoffe an. Sollte das stimmen, dann ist unser ganzes Treiben und erst recht die wohlfeilen Diskussionen darüber einfach nur bescheuert.

 

15.09.16 Re: Nur sind es nicht die vielen Kinder der 3. Welt

zu Temperatur: Steil nach oben

Antwort Tsefix auf meinen obigen Beitrag: „Nur sind es nicht die vielen Kinder der 3. Welt, die den Großteil aller Ressourcen dieser Welt verbrauchen.
Wir - die westliche Welt - sind es, welche den Planeten regelrecht ausquetschen. Jetzt von von jenen Verzicht fordern, die noch nie ein Stückchen vom großen Kuchen abbekommen haben, ist recht wohlfeil“.

Tut mit leid, lieber Tsefix, ich verstehe nicht, was du sagen willst. Ich habe weder explizit von der 3. Welt geschrieben noch behauptet, dass deren Kinder am ökologischen und sozialen Schlamassel schuld sind. Ich habe auch nie Kuchenstücke an wen immer verweigert. Aber ich glaube auch nicht, dass man damit irgendeines der anstehenden Probleme beseitigen kann. Wir haben doch lange genug die Vorgänge der Kolonialisierung studieren können: vorne trug einer einer ein Kreuz und salbaderte von Feindesliebe, dahinter tauschten Kaufleute Glasperlen gegen Gold und hinter ihnen kam das Schwert und schlug tot, wer immer sich verweigerte. Heute marschieren vorne Hollywood, Coca Cola und Mac Donald und dahinter kommen die Rohstoffräuber, flankiert von Napalm, Drohnen und Clusterbomben. Das ist die Realität und wird nicht geändert, wenn wir bei denen, die wir durch Zerstörung ihrer alten Lebensverhältnisse hungrig gemacht haben, unsere Hähnchenreste oder Getreideüberschüsse entsorgen, denn damit bringen wir die letzten kleinen Bauern um ihre Existenz. Dies ist auch kein ausschließlich westliches Problem, übervölkerte Länder wie China kaufen den Armen in großem Stil das Ackerland weg, verseuchen die Meere und Atmosphäre mit ihren Riesenflotten und zerstören mit Billigprodukten alle heimischen Märkte und die alten Produktionsstätten, überall, in Nord und Süd! Globalisierung und Freihandel zerstören diese Erde, das habe ich behauptet, und das was heute unter Klimaschutz verkauft wird, ist nur ein Werbetrick um den ganzen Anspruchs- und Verbrauchswahnsinn weiter anzufachen. Ich glaube nicht mehr an Entwicklungshilfe, nicht daran, dass ausgerechnet unsere Zivilisation, die schuld ist am traurigen Zustand des Planeten, anderen Kulturen etwas geben können, was ihnen wirklich hilft. Doch wie soll man gläubige Vertreter der "Wir-wissen-wo´s langgeht" und „Alle-haben-Anspruch-auf“-Generation mit ihren bambi-verzierten Scheuklappen und rosaroten Haftschalen überzeugen? Und soll man überhaupt zu viel „Illusions-Mörtel“ aus der Mauer kratzen, wenn sie am Ende zusammenfällt und man selber möglicherweise auch keinen besseren Mörtel hat?

 


2. Dezember 2015

Augenwischerei³

Kommentar zur Klimakonferenz in Paris

Eine einzige heuchlerische Show, diese Klimakonferenz, Augenwischerei
hoch Drei! Dieselben Komparsen, die die Welt von einem Krieg in den
anderen stürzen, was neben allem anderen Leid auch immer massivste
Luftverschmutzung bedeutet, fressen in Paris Kreide und seuseln von
Luftreinhaltung! Aber es sind nicht nur die Amis, deren Pentagon ja
der größte Luftverschmutzer dieses Planeten sein soll. Auch bei uns
wird auf Erfolge verwiesen, die allein dadurch entstanden sind, weil
die Produktion nach China oder anderer Billiglohnländer ausgelagert
wurde, in denen jede Schweinerei möglich ist. Der Handel mit
Verschmutzungszertifikaten ist sowie die reine Luftnummer, die reine
Volksverdummung, ich glaube die Erfinder lachen sich kaputt über
alle, die daran glauben. (So ähnlich wohl wie die Erfinder des
Papiergeldes, moderner Bankprodukte und die anderer Schimären).  
Um Luftverschmutzung zu verringern müssen als erstes die Kriege
beendet werden, als zweites die Waffenproduktion gestoppt und als
Drittes die Globalisierung auf ein vernünftiges Maß zurückgeschraubt
werden. Denn: Globalisierung ist Irrsinn, ist Anarchie, Dschungel,
Räuberei und nur ein anderes beschönigendes Wort für Krieg. Doch auch
viele Gutmeinende träumen noch immer den in unzähligen
Science-Fiktion-Filmen propagierten Traum von einer Welt ohne
Grenzen, einer Weltregierung, einer Sprache, dem Paradies auf Erden.
Doch Globalisierung macht die Welt zur Hölle, am Ende kann nur eine
totale Diktatur stehen und kulturelle Ödnis. Dabei hat sich alleine
in den Sprachen und Kulturen dieser Welt soviel Überlebenskenntnis
und Weisheit niedergeschlagen, weswegen der heutige globale
Kulturfraß eine Dummheit ist, gegen die die Zerstörung der großen
Bibliothek in Alexandria durch dumpe Fanatiker eine Kleinigkeit war.
Jedes Lebewesen ist ein Datenspeicher, in dem riesige Zeiträume an
Erfahrung stecken, nicht weniger sind es Völker und Kulturen. Aber
für viele ist nur existenz, wozu es auf dem Handy eine App gibt. 
Und alleine die Zusammenballung der Milliarden von Menschen in den
Megastädten ist reiner Irrsinn und Brutstädte für giftige
"Ausdünstungen" aller Art, womit wir wieder beim Klimaschutz wären.
Das bewohnbare Land der Erde gehört flächig besiedelt und die
Menschen müssen für ihren Teil die Verantwortung übernehmen. Doch
heute machen interessierte Kreise gleichsam ein paar Honigkleckse auf
die Landkarte und die Menschen strömen dorthin. Das von den Menschen
verlassene Land wird dann durch industrielle Landwirtschaft oder
anderen Raubbau zerstört und bis zum Letzten ausgenutzt, denn niemand
fühlt sich dafür verantwortlich. Bei Flora und Fauna ist es nicht
anders, alles ohne wirtschaftlichen Wert bleibt auf der Strecke, und
die pflanzlichen und tierischen Überlebenskünstler und Parasiten
besiedeln den Globus und verdrängen das ursprüngliche Leben. Am Ende
wird es wohl nur noch Ratten geben, Insekten und Dornengestrüpp...,
womit auch das Klimaproblem gelöst wäre... 

 


4. November 2015 22:19

...uns modernen Ketzern hat man den Glauben an die Wissenschaft ausgetrieben...

Kommentar zu ""Der Klimawandel ist real"" auf Telepolis

Klimawandel gehört zu unserem Planeten, wie andere zyklische
Ereignisse auch. Wie weit wir Menschen da eine Rolle spielen, kann
wohl niemand genau sagen. Klar wäre es besser, wir würden uns alle
überflüssigen Verbrennungsvorgänge verkneifen, aber wir werden uns
wohl kaum auf die Kriterien dafür einigen können. Was an Lösungen
angeboten wird, ist die reine Wirtschaftsförderung: die Lösung heißt
immer nur: Neue Gerätschaften, denn die sind ja soviel
umweltfreundlicher, was die reine Augenwischerei ist, denn es ist in
den allermeisten Fällen sinnvoller, die alten solange zu nutzen, wie
es grade geht. Der Klimawandel ist zu einem lukrativen
Geschäftsmodell geworden und wir stehen kurz davor, dass jeder
Zweifel daran als Ketzerei eingestuft wird und es sieht fast so aus,
als würde es bald ein weiteres strafbewehrtes Tabuthema geben. Um
Zweifel an meiner ideologischen Lauterkeit auszuräumen: Ich bin sehr
wohl der Meinung, dass man Risiken möglichst minimieren sollte, weil
man da auf jeden Fall nichts verkehrt macht. Und das kann nur durch
eine andere Entwicklungsrichtung geschehen, Verzicht auf
überflüssigen Konsum, aber vor allem: Verzicht auf schädlichen! Und
die wichtigste Maßnahme muss sein, das Wachstum der Weltbevölkerung
zu verlangsamen und schließlich den Trend unzukehren, denn sonst sind
alle Bemühungen für die Katz. Ich finde es unverantwortlich, wenn
Sozialromantiker davon schwadronieren, dass die Erde auch die
doppelte Zahl an Menschen ernähren könnte. Als wenn es nur ums Essen
ginge, wobei die Problematik dabei auch völlig unterschätzt wird,
denn unsere fruchtbaren Böden werden nicht mehr, sondern schon lange
weniger! Aber ich will nicht in den heutigen Agrarwahnsinn abweichen,
das wäre ein eigenes Thema. Wie beim Wasserstand in kommunizierenden
Röhren, werden sich auch die Ansprüche der Menschen auf dem Planeten
angleichen und alle werden so parasitisch und hirnlos leben wollen
wie die reichen Menschen des Westens und - mit welcher Moral könnte man
ihnen das verweigern? 

Und was bieten die „Priester des Klimawandels“ an? Handel mit
Verschmutzungszertifikaten. Dagegen  war der katholische Ablasshandel ein
seriöses Geschäftsmodell... "Aber, es ist doch wissenschaftlich bewiesen---!" Sorry, aber mein Glauben an die Wissenschaft ist mir so vergangen, wie mancher andere Glaube..."  Darf ich daran erinnern wie britische Wissenschaftler
jahrelang den Rinderwahnsinn durch Aufschneiden tausender
Rindergehirne untersucht haben, bis sie jemand darauf aufmerksam
machte, dass sie sich an Schafshirnen vergingen...? Oder die
jahrelangen Theorien zum Tode von Ötzi, bis einer die Pfeilspitze auf
dem Röntgenbild entdeckte, die alle Fachleute übersehen hatten. Nein,
uns modernen Ketzern hat man den Glauben an die Wissenschaft
ausgetrieben, aber das wäre wieder ein eigenes Thema...

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Auf folgenden Vortrag wurde ich auf meinen Kommentar hin aufmerksam gemacht. Ich empfehle ihn anzuschauen, auch wenn ich seinen Wahrheitsgehalt nicht bewerten kann. Aber sollte es stimmen, dann wäre das, was ich als Laie so aus dem Bauch heraus zu formulieren versucht habe, in überzeugender Darlegung bestätigt.

Gibt es Beweise für den Treibhauseffekt? – Prof. Werner Kirstein

http://youtu.be/J0hzqsTsUTE

02.12.15 Zum Klimagipfel in Paris: "Augenwischerei³"

Führender Klimaforscher räumt ein: Das »Geoengineering«-Experiment läuft bereits

Klimafaschismus

Notfalls werden die benötigten Daten zum Klimawandel eben erfunden

Der Klimaschwindel

Der CO2-Schwindel

Erderwärmung: Wie uns die Klima-Lobby gezielt des-informiert von Haisenko

Michael Limburg: "Klimaschutz ist eine absurde Idee“