| Erwarte nichts.
Heute, das ist dein Leben!
Tucholsky |
| Friede um mich
und Freude an den nächsten Dingen!
Nietzsche |
| Jedes wirkliche
Leben ist Begegnung.
Buber |
| Die Regierung der
Welt unterscheidet sich in nichts vom Pferdehüten. Man muß einfach
fernhalten, was den Pferden schaden kann. Nichts weiter.
Dschuang
Dsi |
| Lebe
im Verborgenen!
Epikur |
| Der
Tod geht uns nichts an. Wenn er da ist, sind wir nicht mehr da.
Epikur
|
| Tausend heitere
Stunden lassen wir ungenossen an uns vorüberziehen, um ihnen dann mit
vergeblicher Sehnsucht nachzuseufzen.
Schopenhauer
|
| Darum lobe ich
die Freude, daß der Mensch nichts Besseres hat denn essen und trinken
und fröhlich sein in seiner Arbeit.
Prediger |
| Befreien
muß man sich aus dem Gefängnis der Geschäfte und der
Politik!
Epikur |
| Daß das weiche
Wasser in Bewegung mit der Zeit den harten Stein besiegt, Du verstehst? Das
Harte unterliegt.
Laotse/
Brecht |
| Es ist nicht
möglich lustvoll zu leben, ohne daß man vernunftgemäß,
schön und gerecht lebt, noch vernunftgemäß, schön und
gerecht ohne lustvoll zu leben.
Epikur |
| Ärzte geben Medikamente, von denen sie wenig wissen, in
Menschenleiber, von denen sie noch weniger wissen, zur Behandlung von
Krankheiten, von denen sie überhaupt nichts wissen.
Voltaire |
| ÆMan muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum
um uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern
von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und
Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl
und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite
ist.“
J.W.von Goethe |
Leben ist: Gürtel festschnallen und Ausschauen nach
Schwierigkeiten.
Alexis Sorbas |
| Sie rennen mit entsetzlicher Eile zum Bahnhof und steigen in
einen Güterzug. Und selten einer schreitet ganz langsam und fährt
mit dem Blitz.
Ludwig Hohl |
| Sagt ein Knecht: "Das sind die Pferde des Bauern" - laß
ihn gehn. Sagt er: "das sind unsere Pferde", behalte ihn. Sagt er: "Das sind
meine Pferde", dann hüte ihn wie deinen Augapfel!
Sprichwort aus dem Bayerischen Wald |
| Ein Städter fragte den Waldhirten, welche tiefsinnigen
Gedanken er den ganzen Tag so habe. Die Antwort: "Moanst i bin so bled wia
a Stadtmensch, daß i mia an ganzn Tag ebbs deng."
Max Peinkofer |
| Das Leben zu verachten
und auf ein Glück nach dem Tode zu schielen, gilt uns als die
größte aller menschlichen Verrücktheiten.
Geiss
Haejm (Vom Leben der
Echraner) |
Die Menschen sind wie Kartoffeln. Die Augen gehen ihnen erst
auf, wenn sie im Dreck liegen.
Unbekannter Autor |
| Aus den Steinen,
die man dir in den Weg legt, baue dein Haus!
Geiss
Haejm
(Gedankenbuch)
|
| Er konnte sieben
Sprachen fließend sprechen, doch in keiner hatte er etwas zu sagen.
Geiss
Haejm (Kalendergeschichten) |
| Unser
Intelligenzbegriff ist ein Torso, ihm fehlen Herz und Hände.
Geiss
Haejm (Demokratische Predigten) |
| Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fisch gefangen,
der letzte Fluß vergiftet, werdet ihr feststellen, daß man Geld
nicht essen kann.
Weisheit der Creeks |
| "Das habe ich getan", sagt mein Gedächtnis. "Das kann
ich nicht getan haben", sagt mein Stolz und bleibt unerbittlich. Endlich-
gibt das Gedächtnis nach.
Nietzsche |
| Des Tages erster Gedanke.- Das beste Mittel, jeden Tag gut
zu beginnen, ist: beim Erwachen daran denken, ob man nicht wenigstens einem
Menschen an diesem Tag eine Freude machen könne. Wenn dies als ein Ersatz
für die religiöse Gewöhnung des Gebetes gelten dürfte,
so hätten die Mitmenschen einen Vorteil bei dieser
Änderung.
Nietzsche |
| Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch
sein.
Schopenhauer |
| Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da, sie besser zu
machen.
Carlyle |
| Man sollte sich nicht schlafen legen, ohne zu sagen, dass man
an dem Tage etwas gelernt hat.
Lichtenberg |
| Nicht deine Werke, die alle vergänglich und unendlich
klein sind, können Wert und Dauer haben, sondern nur der Geist, in dem
du wirkst.
Carlyle |
Die
„Frohe Botschaft“ der Christen, ist eine Schreckensbotschaft,
ja die schlimmste aller vorstellbaren Drohungen: Nicht sterben dürfen,
sondern ewig leben müssen! Womöglich zusammen
mit den Frömmlern und Spießbürgern aller
Zeiten...
Geiss Haejm |
| Die meisten unserer Fehler erkennen und legen wir erst dann ab, wenn
wir sie an anderen entdeckt haben.
Gutzkow |
| Bei gleicher Umgebung lebt doch ein jeder in einer anderen Welt.
Schopenhauer |
| Studiere die Menschen nicht um sie zu überlisten, sondern um das
Gute in ihnen in Bewegung zu setzen.
Keller |
| Wo das Gemeine geduldet wird, da gibt es den Ton an.
Langbehn |
| Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben
werden können.
Jean Paul |
| Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.
Cicero |
| Die Freiheit besteht darin, dass man alles das tun kann, was einem anderen
nicht schadet.
Claudius |
| Früher oder später muß man Partei ergreifen, wenn man
Mensch bleiben will.
Greene |
| Kein kluger Mensch hat jemals gewünscht jünger zu sein.
Swift |
| Die Menschen sind Bestien. Darum ist es höchst wichtig die Kerle
gut zu füttern.
Wilde |
| Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern da, wo man
verstanden wird.
Morgenstern. |
| Es hört doch jeder nur, was er versteht.
Goethe |
| Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zwei verschiedene
Gaben.
Grillparzer |
| Mensch, so du etwas bist, so bleibe ja nicht stehn. Du mußt aus
einem Licht fort in das andre gehn.
Silesius |
| Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder
Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht.
Feuerbach |
| Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen. Die beim Irrtum
verharren, das sind die Narren.
Rückert |
| Es ist ein Beweis hoher Bildung, die größten Dinge einfach
zu sagen.
Emerson |
| Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf. Es kommt nur auf die Entfernung
an.
Ebner-Eschenbach |
| Es gibt allemal einen Narren mehr, als jeder glaubt.
Lichtenberg |
| Man muß das Gute tun, damit es in der Welt sei.
Ebner-Eschenbach |
| Nicht genug dem Schwachen aufzuhelfen, auch stützen muß man
ihn.
Shakespeare |
| Wenn du nehmen willst, so gib!
Goethe |
| Wer im Geringsten treu ist, der ist es auch im Großen, und wer
im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht.
Lukas |
| Vom Wahrsagen läßt sich wohl leben in der Welt, nicht aber
vom Wahrheit sagen.
Lichtenberg |
| Der gemeinste Mensch ist, wer keine Entschuldigung annimmt, keine Sünde
deckt und keinen Fehler vergibt.
aus Arabien |
| Die beste Art sich zu rächen ist: nichts Gliches mit Gleichem zu
vergelten.
Mark Aurel |
| Selbstvertrauen ist die Quelle des Vertrauens zu anderen.
La Rochefoulcault |
| Besser ist es auf Stroh zu liegen und guten Mutes zu sein als ein goldenes
Bett und eine reiche Tafel zu beseitzen und in Unruhe zu leben.
Epikur |
| Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu
beherrschen.
Schweitzer |
| Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.
Ebner-Eschenbach |
| Wer flieht, kann später wohl noch siegen, ein toter Mann bleibt
ewig liegen.
Butler |
| Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht
hat.
Goethe |
| Kraft ohne Weisheit stürzt durch die eigene Wucht.
Horaz |
| Der Edle hat Angst um andere, der Gemeine um sich selber.
Ernst |
| Der Bauern Arbeit ist am fröhlichsten und voller Hoffnung.
Luther |
| Das Meiste haben wir gewöhnlich in der Zeit geatn, in der wir meinten,
zuwenig zu tun.
Ebner-Eschenbach |
| Nie ist das menschliche Gemüt heiterer gestimmt, als wenn es seine
richtige Arbeit gefunden hat.
Wilhelm von Humboldt |
| Arbeit um der Arbeit willen ist gegen die Natur.
Locke |
| Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.
Aristoteles |
| Vor allem wegen der Seele ist es nötig den Körper zu üben.
Rousseau |
| Achten die Menschen sich selbst, so achten sie gewöhnlich auch die
fremde Persönlichkeit.
Smiles |
| Wenn der Ruf eines Menschen erst einmal feststeht, ist er immer besser
oder schlechter, als er es verdient.
Vinet |
| Der kanns weit bringen in der Welt, der gar nicht fragt ob er gefällt.
Kinkel |
| Die meisten Menschen legen den größten Wert auf die Meinung
der anderen, obwohl ihnen diese doch als schmeichlerisch, unaufrichtig, neidisch
und voreingenommen bekannt ist.
Bruyere |
| Das ist die klarste Kritik der Welt, wenn neben das, was ihm
mißfällt, einer was Eigenes, Besseres stellt.
Geibel |
| Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der
uns hilft zu leben.
Hesse |
| Lasst euch nicht betrügen, dass Leben wenig ist. Schlürft es
in vollen Zügen, es kann euch nicht genügen, wenn ihr es lassen
müßt.
Brecht |
| Der Weise wird sich nicht an der Politik beteiligen und nicht Herrscher
sein wollen.
Epikur |
| Der größte Lohn der Selbstgenügsamkeit ist die Freiheit.
Epikur |
| Nichts genügt dem, dem das Genügende zu wenig ist.
Epikur |
| Die schlechten Gewohnheiten wollen wir wie schlechte Menscen, die uns
lange Zeit sehr geschadet haben, vollständig vertreiben.
Epikur |
| Man soll nicht das Vorhandene beschmutzen durch die Gier nach dem
Nichtvorhandenen, sondern bedenken, dass auch das Vorhandene zum einmal
Erstrebten gehörte.
Epikur |
| Wir sind ein einziges Mal geboren. Zweimal geboren zu werden ist nicht
möglich. Die ganze Ewigkeit hindurch werden wir nicht mehr sein. Du
aber bist nicht Herr des morgigen Tages und verschiebst immerzu das Erfreuende.
Das leben geht mit Aufschüben dahin und jeder von uns stirbt, ohne
Muße gefunden zu haben.
Epikur |
| Mag auch die Sicerheit vor den Menschen bis zu einem gewissen Grade zu
erlangen sein durch eine fest gegründete Macht und durch Wohlhabenheit,
so entsteht doch die reinste Sicherheit durch ein ruhiges und von der Menge
abgesondertes Dasein.
Epikur |
| Das gerechte Leben ist von Unruhe am freiesten, das ungerechte aber ist
voll von Unruhe.
Epikur |
| Der Edle kennt keinen Wettbewerb.
Konfuzius |
| Profit und Betrug teilen sich eine Schublade.
Konfuzius |
| Der Edle weiß um Gerechtigkeit, der Gemeineweiß um den Profit.
Konfuzius |
| Nähere Dich einem Bullen nie von vorn, einem Pferd nicht von hinten
und einem Bürokraten von keiner Seite.
unbekannter Autor |
"Mir ist die gefährliche Freiheit lieber als eine ruhige Knechtschaft."
Rousseou |
"Was ist der Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus?
Im Sozialismus werden die Banken erst verstaatlicht und gehen dann pleite.
Im Kapitalismus gehen sie erst pleite und werden dann verstaatlicht"
Unbekannter Autor |
"Staat
heißt das kälteste aller kalten
Ungeheuer."
und:
"Dort, wo der Staat aufhört, da beginnt erst der
Mensch."
(aus:
Friedrich Nietzsche, Zarathustra)
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